Sehtest ­- Was sagt ein Bild, wenn tausend Worte fehlen?

Ausstellungszeitraum: 2. Juli bis 30. September 2026
Herzliche Einladung zur Vernissage am 2. Juli 2026 um 18.00 Uhr

Im Jahr 2025 begegneten sich auf Empfehlung der Kunsthistorikerin Andrea Arens der Olper ANDER (Andreas Müller) und der Maler Helmut Germann aus Attendorn zu einem informativen Gespräch. Daraus ergab sich eine Kooperation zu gemeinsamen Ausstellungsprojekten.

Die künstlerischen Anfänge von ANDER (Andreas Müller) reichen zurück in die frühen Sechziger Jahre in Dülmen. Inspiriert durch die kreative Förderung seines Vaters entstanden bereits in jungen Jahren erste Zeichnungen. Nach einer Ausbildung in einem gestalterischen Lehrberuf absolvierte ANDER ein Studium der Visuellen Kommunikation und des Produktdesigns an der Fachhochschule Münster. Darüber hinaus sammelte er als freier Mitarbeiter bei Fernsehproduktionen von ZDF und WDR Einblicke in die Welt der Bühnen- und Szenengestaltung.

Nach Ausstellungen in den Siebzigerjahren führte ihn sein Weg 1983 für vier Jahrzehnte als Grafiker zur LWL-Archäologie für Westfalen nach Olpe, wo er heute lebt. Er ist Gründungsmitglied des Künstlerbundes Südsauerland e.V. und Sektionsmitglied Südliches Westfalen im Bundesverband Bildender Künstler. Er beteiligte sich an einem interkulturellen Projekt mit Künstlern aus Mosambik. Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Brasilien, Frankreich, Kroatien, Polen und Serbien.

1957 in Recklinghausen geboren, lernte Helmut Germann bereits im Gymnasium bei Bernd Damke das Zeichnen, der sich später als Professor der Fachhochschule Münster und als freischaffender Künstler einen Namen machte. Nach dem Abitur studierte Helmut Germann bis 1981 in Hamburg Maschinenbau und absolvierte zusätzlich bis 1984 an der FernUni Hagen ein BWL-Studium. Während seiner leitenden Tätigkeiten in verschiedenen stahlverarbeitenden Unternehmen übernahm er bereits einige Auftragsarbeiten.

Mit Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2021 widmet er sich als freischaffender, bildener Künstler intensiver der Malerei. Er beteiligte sich an Gruppenaustellungen in Bad Reichenhall, Gevelsberg und  Attendorn. Helmut Germann führte im September 2025 eine erste Einzelausstellung in Olpe durch und ist seitdem auch Mitglied im Künstlerbund Südsauerland.

Seine Bilder sollen die Fantasie der Menschen ansprechen und berühren. Die Arbeiten widmen sich der Kraft der Vorstellung und einer positiven Zukunft. Sie verbinden Fiktion und Realität durch spielerische Experimentierfreude und interessante Perspektiven miteinander.

 

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