„Sind nah dran, einsA zu werden“

Nina te Uhle

Nina te Uhle hat ihre Facharbeit über das einsA in Dülmen geschrieben. (Foto: privat)

In dieser Woche ist das einsA, das Intergenerative Zentrum in Dülmen, in Betrieb gegangen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt, Pfarrei und Familienbildungsstätte beziehen die neuen Räume. Für Besucher soll das Haus in Kürze öffnen. Nina te Uhle, Schülerin des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums, hat das einsA bereits bestens kennengelernt. Die 17-Jährige hat ihre Facharbeit über das Projekt geschrieben. Im Interview erläutert sie, warum sie sich gerade für dieses Thema entschieden hat.

In Ihrer Facharbeit werfen Sie die Frage „Dülmen - sind wir einsA drauf?“. Zu welcher Antwort sind Sie gekommen?
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass wir nah dran sind, einsA zu werden. Allerdings ist mir bei der Auswertung meines Fragebogens aufgefallen, dass besonders Jugendliche wenig bis kaum über das Intergenerative Zentrum wissen. Andere Personenkreise, wie Senioren oder Kinder, werden stärker einbezogen. Zum Beispiel kommen Kleinkinder durch den Kindergarten, welcher sich im einsA befindet, in Kontakt. Jugendliche könnten künftig durch altersgerechte Angebote besser angesprochen werden. Da sich unter den Kooperationspartnern auch Schulen und Vereine für Jugendliche befinden, werden sicherlich bald alle Generationen einbezogen. 

Wie sind Sie gerade auf dieses Thema gekommen? Gab es Vorgaben für das Thema?
Ich habe mich dazu entschieden, in dem Fach Sozialwissenschaften meine Facharbeit zu schreiben. Zum einen wurde ich für die Wahl meines Themas durch Presseartikel zum einsA inspiriert. Zum anderen war es mir wichtig, mich für ein Thema zu entscheiden, welches aktuell das gesellschaftliche Leben in Dülmen widerspiegelt.

Sie hätten auch über den Bahnhofsumbau oder das neue Stadtquartier in Dülmen schreiben können. Was ist für Sie das Besondere an dem einsA-Projekt?
Wir befinden uns mitten im demografischen Wandel. Dadurch ergeben sich Änderungen im Zusammenleben der verschiedenen Generationen. Diese Herausforderung will das einsA-Projekt aufgreifen und alle Generationen ansprechen. Das Haus steht für alle Menschen offen, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft oder Religion. So soll das Konzept: „Jüngere helfen Älteren“ und umgekehrt umgesetzt werden, um das Miteinander innerhalb der Generationen zu fördern. Ohne den Freiwilligendienst im einsA könnten viele Angebote aber nicht zustande kommen. Dieses Projekt ist in dieser Form bisher einzigartig.

Sie untersuchen in Ihrer Arbeit unter anderem, wie hoch die Bereitschaft einzelner Gruppen für ein Engagement im einsA ist. Wie fällt ihr Fazit aus?
Die Bereitschaft für ein Engagement fällt unterschiedlich aus. Bei denjenigen, die sich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt haben, ist das Engagement wesentlich höher.

Das einsA ist für alle Altersgruppen gedacht. Für jeden sollen die Türen offenstehen. Was muss passieren, dass man Jugendliche in Ihrem Alter noch mehr für das Haus interessieren kann?
Damit sich Jugendliche mehr für das Haus interessieren, sollte man diese Zielgruppe spezifischer ansprechen und passende Angebote planen. Meiner Meinung nach könnte man speziell Jugendliche auch durch soziale Medien erreichen.

Eine persönliche Frage: Wenn das einsA eröffnet ist…worauf freuen Sie sich am meisten?
Ich freue mich darauf, dass es in Dülmen einen Begegnungsort für alle Menschen geben wird. Besonders gespannt bin ich auf die vielfältigen Angebote, insbesondere für Jugendliche.

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einsA-Magazin

Ausgabe 2, Februar 2021
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