Eine spannende Zeitreise im Escape-Room "Löwe von Münster"

Bereiten gemeinsam das Projekt vor, im Uhrzeigersinn: Pfarrer Markus Trautmann, Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann, einsA-Geschäftsleitung Cäcilia Scholten, Pastoralreferent Christian Rensing, FBS-Leitung Rendel Werthmöller. Es fehlt vom Kulturteam der Stadt: Linda Wilken

Ein Escape-Room ist ein aktuelles Freizeit-Format, bei dem Teams gemeinsam Aufgaben lösen müssen, um ein Ziel zu erreichen. Zu einem herausfordernden und historischen Rätsel lädt das einsA durch die Akteure Kirchengemeinde St. Viktor, Familienbildungsstätte Dülmen, Stadtarchiv und  Kulturbüro der Stadt Dülmen vom 25. Oktober bis zum 6. November 2021 ein.

Denn dann macht der mobile Escape-Room "Löwe von Münster" von Markus Hachmann und Matthias Hecking (loewevonmuenster.de) Halt in Dülmen. Dabei werden die Mitspielenden mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1941 geführt. Am 3. August des genannten Jahres predigte der damalige Bischof von Münster, Clemens August von Galen, in der Lambertikirche öffentlich gegen die systematische Tötung von Menschen mit Behinderung. Viele waren damals von dem Mut des Bischofs angetan, haben die Predigt heimlich vervielfältigt und als Flugblätter verteilt.

Und daran knüpft das Escape-Room-Spiel an. Die Teams werden als Pfadfinderinnen und Pfadfinder dazu angehalten, die Abschriften der Predigt im Arbeitszimmer des Gruppenleiters zu finden. Mit Hilfe von historischen Requisiten aus dem Jahr 1941 müssen die Protagonisten Rätsel lösen, um dem Versteck auf die Spur zu kommen.

„Der Escape-Room vermittelt auf spielerische Weise ein historisches und ernstes Thema, welches auch heute noch relevant ist,“ meint Rendel Werthmöller, Leiterin der Familienbildungsstätte Dülmen. Sie freut sich, dass der „Löwe von Münster“, wie von Galen auf Grund seiner mutigen Haltung gegen das Nazi-Regime genannt wird, nun bald in den Räumlichkeiten im einsA gastieren wird.

Dazu werden die drei Seminarräume im ersten Obergeschoss genutzt, ergänzt Christian Rensing, Pastoralreferent in St. Viktor. In zwei Räumen wird jeweils ein Escape-Room eingerichtet, so dass zwei Gruppen gleichzeitig spielen können. In dem dritten Raum werden die Spielleiter mit der nötigen Technik einziehen.

Die Vormittage sind zunächst den Schulklassen ab dem 9. Jahrgang vorbehalten. „Es liegen bereits Anmeldungen von Schulklassen vor“, zeigt sich Pfarrer Markus Trautmann begeistert, der auch schon seit einigen Jahren Schulprojekte zu Clemens August von Galen durchführt.

Die Nachmittage und Abende können dann von weiteren Interessierten gebucht werden.

Insgesamt dauert ein Durchgang zwei Stunden. Dazu gehören eine halbstündige geschichtliche Einführung sowie ein halbstündiges Nachgespräch.

Ein Team kann aus fünf bis acht Personen bestehen, pro Team wird ein Kostenbeitrag von 50 Euro erhoben. „Uns liegt viel daran, dass die Jugendgruppen kostenlos teilnehmen können“, meint Dr. Stefan Sudmann, Stadtarchivar der Stadt Dülmen. Daher seien sie auch noch auf der Suche nach Sponsoren. Die Finanzierung für die Schulklassen sei aber schon gesichert, ergänzt Pfarrer Trautmann. So finden sich zum Beispiel der Heimatverein, die Bürgerstiftung, der Lionsclub, die DKM und einige Geldinstitute bereits auf der Sponsorenliste.

Ergänzend zum Escape-Room-Projekt wird es noch eine begleitende Ausstellung im einsA mit dem Titel „Unantastbar Mensch“ geben. Dazu folgen in Kürze weitere Informationen.

Anmeldungen für den Escape-Room sind ab sofort am Infopoint möglich.

Wer sich vorab näher mit Clemens August von Galen beschäftigen möchte, findet unter galen-archiv.de weitere Informationen.

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Ausgenommen von der Schließzeit ist das Pfarrbüro St. Viktor. Dort sind die Mitarbeiterinnen dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und montags von 14.30 bis 16.30 Uhr oder nach vorheriger Absprache persönlich und zu den weiteren üblichen Öffnungszeiten telefonisch bzw. per Mail erreichbar.

Auch die Freiwilligenbörse ist dienstags im Haus vertreten.

Beachten Sie ab dem 26.07.2021 die eingeschränkten Öffnungszeiten.

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Ausgabe 3, Juni 2021
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